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Ein „cooler Move“: Warum wir am Irschenberg den Wendepunkt erlebten

Die gemeinsame Schreiner-DNA erweitert die Grenzen der Office Group

Als ich vor über 25 Jahren in die Immobilienbranche einstieg, war vieles noch Handarbeit. Heute sind die Anforderungen an Projekte exponentiell gewachsen. Trotz unseres umfassenden Know-hows im technischen Ausbau, z.B. in den Kostengruppen 300 & 400, stießen wir als Office Group immer wieder auf eine zentrale Herausforderung unserer Auftraggeber: Die Möblierung. Unsere Kunden fragten uns regelmäßig: „Könnt ihr das nicht irgendwie mitmachen?“ Wir sagten zwar: „Na klar, können wir das übernehmen.” Aber insgeheim dachte ich oft: Wir sollten das künftig noch professioneller lösen. Denn ich wusste, dass sich etwas ändern musste, um unseren Kunden eine ganzheitliche Lösung bieten zu können, die den Namen Qualität verdient. Diese notwendige Veränderung manifestierte sich nun in einer Begegnung, die den Weg der Office Group nachhaltig revolutionierte.

Der Funke am Irschenberg: Die Suche nach Vielfalt

Ein Treffen mit Stefan Kiss, mit dem ich schon seit vielen Jahren beruflich verbunden und  privat befreundet bin, signalisierte den Beginn dieser Veränderung. Wir trafen uns am schönen Irschenberg an der Autobahn Richtung Salzburg mit weitem Blick in die Alpenlandschaft. Bei diesem Treffen waren wir zu dritt mit Markus Sulz dem Co-Founder und Managing Partner von Leik. Gemeinsam wollten wir ausloten, ob und wie wir künftig zusammenarbeiten wollten.

IRSCHENBERG: Blick auf das Alpen-Panorama

Für mich war dieses Treffen ein „cooler Move“, um endlich aus der Bindung an einen einzelnen Hersteller herauszukommen. Der deutsche Büromöbelmarkt ist oft von dieser Herstellerabhängigkeit geprägt. Wir wollten diese Fesseln sprengen, um unseren Kunden die Vielfalt und die gewünschte Auswahl zu ermöglichen, die sie sich bei der Gestaltung moderner Arbeitswelten wünschten.

Dort am Irschenberg „funkte“ es schnell. Was mich sofort überzeugt hat? Die Offenheit, die Einstellung und die Intelligenz meines Gegenübers Markus Sulz, mit dem mich sofort mehr als nur der gemeinsame Vorname verbinden sollte. Ich dachte mir: „Endlich einer in der Branche, der anders tickt wie alle.“ Das war das klare Signal, dass hier etwas Einzigartiges für die Zukunft entstehen konnte.

Die Macht der gemeinsamen Schreiner-DNA

Obwohl wir intensiv über die Zukunft der Arbeit sprachen, ging es an diesem Freitagmittag am Irschenberg zunächst um die menschliche Ebene. Das ist mir als gelernter Handwerker extrem wichtig. Und hier liegt der tiefste Grundstein unseres Erfolgs: Wir beide sind gelernte Schreiner. Diese gemeinsame Schreiner-DNA funktioniert wunderbar zwischen uns. Warum? Wir Schreiner reden nicht nur, sondern packen sofort an.  Wir nehmen eine Aufgabe an und arbeiten an einer Lösung. Wir sind Praktiker, deren Ziel es ist, Dinge konsequent anzugehen und in die Umsetzung zu bringen.Meine Erfahrung als Schreiner hat mich gelehrt, dass du ein Möbelstück nicht für ein oder zwei Jahre baust, sondern, dass es nachhaltig und langlebig ist. Diese Haltung übertragen wir auf unsere Projekte: Wir wollen nicht nur schöne Bilder malen und ästhetische Pläne vorlegen, sondern Orte schaffen, die Menschen stärken – ganz im ursprünglichen Sinn des Wortes: Archi – die Kraft, tektur – das Aneinanderreihen. Architektur heißt also: Krafträume aneinanderreihen. Genau das ist unser Verständnis von Büro: ein Geflecht aus Krafträumen, in denen Menschen wachsen, wirken und verbunden sind.

Ein Fazit der Konsequenz

Der Mehrwert für unsere Kunden lag sofort offen auf der Hand: Eine Partnerschaft zwischen der Office Group als Generalübernehmer und Leik als Büro- und Objekteinrichter ermöglicht uns die volle 360° Betrachtung für die Gestaltung moderner Arbeitswelten. Durch solch eine ergänzende Kooperation können wir jetzt gemeinsam wirklich gut lösen, was wir vorher im Gesamtauftrag, allein auf uns gestellt, übernommen haben.

Indem wir als Verantwortliche unsere gemeinsame Schreiner-DNA als Handwerker-Basis nutzen und uns auf das Tun konzentrieren, schaffen wir für unsere Kunden die Grundlage für das, was wir ihnen künftig als Versprechen geben können: 100% Umsetzungs- und Kostensicherheit von der ersten Minute an. Damit haben wir unsere Grenzen überwunden und sind bereit, die Komplexität im Bau fundamental neu zu denken. Wie genau diese Abgrenzung in Zielsicherheit übersetzt wird, berichte ich im nächsten Blog-Beitrag dieser Serie mit dem Titel:“Nur wer Grenzen setzt, kann Großes leisten„.

Herzliche Grüße von

Markus Menzinger
Gründer und Geschäftsführender
Gesellschafter der Office Group